|
24h
24 Heures de la Sarthe 2010
Seit dem Wochenende ist endlich klar, welche Teams bei den 24h Rennen in Le-Mans teilnehmen dürfen. Am Samstag wurde das letzte Qualifikationsrennen ausgetragen und die Teams, bei denen die Teilnahme noch unsicher war, versuchten nochmals ihre Punkte-ausbeute zu erhöhen.
Nach den 6 Qualifikationsrennen wurden die beiden besten Ergebnisse der Teams gewertet. Auch unser Rennstall hatte sich mit 2 Teams, eines bei den LMP's und eines in einem GT-Boliden in die Startliste eingetragen.
Für beide Teams war das letzte Rennen ausschlaggebend für die Teilnahme am 12./13. Juni. Beim LMP-Team mit Andreas Tübel, Sascha Siegert, Jan von Merkatz, Daniel Behnisch und Stephan Teigeler war das Rennen am Samstag vorläufig das letzte Rennen in diesem Jahr für Le-Mans.
Bei der endgültigen Auswertung am Sonntag wurde das LMP-Team auf Platz 22 gewertet. 2 Plätze hinter den ersten 20 Teams, welche an dem Großevent teilnehmen können. Nach den Planungen hätte das Team mindestens in die Top 10 fahren müssen, was aber aufgrund eines Unfalles im letzten Renndrittel fehlschlug.
Beim GT-Team um Christian Semba, Adrian Glauner und Jürgen Renz lief es dagegen besser, wobei es auch hier äußerst knapp war. Mit Platz 20 konnte sich ganz knapp noch für das Hauptevent qualifiziert werden. Mit einer guten Platzierung hätte ein wesentlich besseres Ergebnis und eine gute Position in der Qualifikation erreicht werden können, aber leider baute auch das GT-Team im letzten Renndrittel einen Unfall, was die Chancen auf eine gute Platzierung (=höhere Punkteausbeute) und somit ein sichere Teilnahme zunichte machten.
Mit 1 Punkt Unterschied zum 21. Platz konnte sich das GT-Team dann aber doch knapp durchsetzen und startet somit am 12. und 13. Juni in der GT-Wertung mit einem BMW M3 E92 GTR, welcher bereits am Sonntag in der Werkstatt angeliefert und mit einer Lackierung versehen worden ist.
Jetzt sind noch knapp 1 1/2 Wochen Zeit, um sich noch mehr mit dem Setup auseinander zusetzen und um auch noch Trainingsrunden abzuspulen. Besonders in der Nacht muss noch trainiert werden, will man keine böse Überraschung erleben.

|